Ein Macaron ist mehr als nur ein rundes Wunder

Hallo ihr Süßen,

bereits seit unserer Gründung 2011 sind wir für eines bekannt, die edlen Principessa’s Macarons de luxe, in die wir stetig unser komplettes Herzblut und all unsere Liebe und Leidenschaft setzen um euch mit unserer original Principessa’s Premiumqualität zu verzaubern.

Denn Macarons sind die Diven der Pâtisserie, die eine Extraportion Aufmerksamkeit, Geduld und Geschick benötigen um perfekt zu versüßen.
Deshalb haben wir zu diesem Thema nicht nur bereits unser Buch „Macarons de luxe“ im EMF Verlag veröffentlicht, geben Online- und Live-Workshops, sondern haben auch unsere Backmischung „Macaronswunder“ für gelingsichere Schalen entwickelt, so dass ihr euer komplettes Herzblut und Kreativität in die Füllungen bringen könnt.

Aber heute wollen wir euch erstmal ein paar Fakten rund um dieses leckere Baisergebäck liefern gemeinsam mit ein paar Tricks und Tipps zur Herstellung.

Ein Macaron, ist ein Macaron, ist (nicht nur) ein Macaron…

MACARONS sind in aller Munde und das ist auch gut so!
Stellt sich nur die Frage, wie das so lange dauern konnte…

Denn bei den feinen Diven handelt es sich um ein französisches Baisergebäck aus Mandelmehl, Puderzucker und Eiweiß, dessen Herkunft bis ins Mittelalter zurückreicht (Quelle: Wikipedia).

Ein Macaron besteht aus zwei Teilen, die beiden Baiserböden, die sogenannten Macarons-Schalen, in deren Mitte sich die geschmacksgebende Füllung (Ganachecreme, Buttercreme, Konfitüre) befindet.

Für manche mag ein Macaron ein Keks sein, für andere ein bunter Burger, für uns ist ein Macaron nicht nur ein Macaron sondern GENUSS, FREUDE und LIEBE PUR!

Der Geschmack

Ein perfektes Macaron sollte eine saftige Füllung und eine noch knusprige Außenschale besitzen.

Beim Reinbeißen sollen die Macarons-Schalen wie bei einer Eierschale (nur natürlich nicht so hart) brüchig aufbrechen. Direkt darunter kommt dann der saftige Kern, der die himmlischsten Geschmacksmomente offenbart.

Die Optik

Klassische Macarons sind rund und haben einen Durchmesser von ca. 3-5 cm.
Mit etwas Übung können natürlich auch andere Formen, wie beispielsweise Herzen aufdressiert werden.

Bei den Macarons-Schalen sind vorallem die sogenannten Füßchen charakteristisch.
Diese entstehen beim Backen, wenn die durch die Trockenphase schon angetrocknete Hülle durch den sich ausdehnenden Teig nach oben gedrückt wird.

Der richtige Umgang – Haltbarkeit

Nach dem Backen sind die Macarons-Schalen im Inneren recht fest.
Hier ist noch keine Spur von der Saftigkeit zu erkennen, die man sich eigentlich wünscht.
Diese kommt erst mit der entsprechenden Füllung und einer gewissen Reifezeit.
(Macarons können natürlich auch gleich nach dem Füllen verzehrt werden, hier gibt es nichts was den Magen verderben könnte.)
Aber die gewünschte Saftigkeit des Kerns und somit der Geschmack eines „perfekten Macaron“,  also nichts anderes als ein geringes Aufweichen des Baisers durch die Füllung wird erst nach einer Reifezeit von etwa 24-48 Stunden erzielt.
Hierzu werden die frisch gefüllten Macaron kühl gelagert. Für den vollendeten Genuss eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Verzehr Raumtemperatur annehmen lassen.

Die Schalen können gut auf Vorrat produziert werden, in einem luftdicht verschlossenen Behälter halten sie etwa 7 Tage.

Auch die Füllungen können (manche müssen sogar) im Vorfeld hergestellt werden und halten gekühlt etwa 3 Tage frisch.

Das vollendete Macaron sorgt je nach Füllung für ca. 4-5 Tage für die feinsten Genussmomente.

Achtung: Die große Ausnahme bilden hier die herzhaften Macarons, diese sollten möglichst schnell nach dem Füllen genossen werden, da sie sonst zu sehr aufweichen.

Gut zu wissen

So ein Macaron ist nicht nur von Natur aus glutenfrei sondern auch eine Verführung, bei der es guten Gewissens gerne auch mal Zwei sein dürfen. Je nach Füllung verbergen sich in einem Macarons nämlich durchschnittlich nur zwischen 50 und 100 kcal, perfekt also für die kleine Sünde zum großen Glück.

Auch VEGAN geht, dafür das Eiweiß für die Schalen einfach durch bspw. Aquafaba (Kichererbsenwasser) ersetzen und für die Füllungen, die Kuvertüre durch Reisschokolade (Bitterschokolade ist in der Regel ohnehin vegan), die Schlagsahne durch vegane Sahne (z.B. Sojasahne) und die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) ersetzen.
Das funktioniert prima und ist auch noch richtig lecker, so dass ich selbst für ein paar Bissen auch mal ganz gerne vegan genieße.
Als kleiner Extra-Tipp, von unserer Macaronswunder-Backmischung gibt es speziell auch eine vegane Variante.

Die Herstellung

Macarons-Schalen

Ob selbst aus einer französischen Meringue gefertigt oder gelingsicher mit unserem Macaronswunder gezaubert, sind sie unabhängig von der Farbe geschmacksneutral.

Wir setzen lediglich natürliche Farbstoffe zum Färben der Schalen ein, vorzugsweise in Pulverform, da alles andere die Konsistenz des Teiges zu sehr verfälschen könnte.

So können aber bspw. auch blaue Pistazienmacarons für ein echtes Geschmackserlebnis sorgen, denn die Füllung, die durch die Reifezeit in die Schalen einzieht, ist bei den Macarons geschmacksgebend.

Für welche Kombination ihr euch auch entscheidet, ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen, Hauptsache ihr tut es mit einem Gedanken:

 „Qualität verpflichtet und Liebe kann man schmecken!“

Wenn ihr die besten Zutaten verwendet, garniert mit einer ordentlichen Portion Liebe und optimiert mit Geduld – dann sind wir uns sicher, dass auch ihr schon bald eure eigenen feinsten Macaronswunder genießt.

Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, gebt nicht auf, es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen und oftmals sind nicht die schönsten Backergebnisse, die leckersten. Ihr wisst doch, vorallem bei den Macarons kommt der schöne Geschmack von Innen. 😉

Dass dieser aber auch möglichst schnell äußerlich sichtbar wird, wollen wir euch hier noch ein paar Tipps & Tricks zu möglichen Herstellungsfehler geben:

Die meisten Fehler bzw. Probleme liegen tatsächlich bei der Herstellung der Macarons-Schalen, zu den häufigsten inclusive deren Ursachen gehören:

Die Macarons-Schalen haben Risse
Mögliche Ursachen:
– zu hohe Luftfeuchtigkeit bei der Herstellung
– die aufdressierten Schalen haben vor dem Backen nicht lange genug geruht → keine Häutchenbildung
– in der Masse war zu viel Luft enthalten, sie wurde nicht lange genug bearbeitet
– die Macarons haben zu viel Hitze bekommen

Die Schalen fallen nach dem Backen zusammen
Mögliche Ursachen:
– Eiweiß wurde zu schnell aufgeschlagen
– der Eischnee war zu steif
– der Backofen war nicht heiß genug
  (→ Deckel wird schneller gebacken und dadurch schwerer, so dass der noch nicht
  gebackene Fuß das Gewicht nicht halten kann)

Die Macaronsschalen bekommen keine Füßchen
Mögliche Ursachen:
– Masse wurde zu stark oder zu lange bearbeitet
– Konsistenz der Masse war zu flüssig (z.B. durch flüssige Lebensmittelfarbe)
– Masse wurde ungeschickt aufdressiert

Die Macarons sind nicht schön glatt
Mögliche Ursachen:
– Mandel-Puderzucker-Mischung wurde nicht fein genug gesiebt

Die Schalen sind hohl
Mögliche Ursachen:
– Baisermasse wurde nicht steif genug geschlagen
– Backzeit war zu kurz

Macarons-Schalen sind weich und klebrig
Mögliche Ursachen:
– Backzeit nicht lange genug …jetzt habt ihr auch eine Vorstellung, weshalb wir ganze zwei Jahre lang an der Rezeptur für unser Macaronswunder gefeilt haben, um euch diese Ursachenforschung zu ersparen und schnell perfekte Schalen und leckere Macaronsmomente nach Hause zu zaubern.

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